Ein Dach für Ihr Gartenhaus – nur welches?

Dachformen Kollage

Die Qual der Wahl – welche Dachform soll Ihr Gartenhaus bekommen?

Es wappnet Ihr Häuschen für Wind und Wetter, überzeugt in der Optik und verhilft Ihrem Gartenhaus zu einem harmonischen Gesamtlook, mit dem es sich dezent in Ihrem Garten einfügt – all diese Eigenschaften braucht ein perfektes Gartenhausdach. Spitz oder flach, modern oder klassisch: Die Auswahl ist riesig, doch mit unseren Tipps treffen Sie die richtige Wahl!

Die fünf Dachtypen

Das Dach muss zum Gartenhaus passen wie ein Deckel auf seinen Topf. Nur dann kann es die zahlreichen Herausforderungen meistern, die auf es warten. Welche Form die beste für Ihre Bedürfnisse ist, richtet sich vor allem nach der geplanten Nutzung sowie den Begebenheiten des Standorts. Lernen Sie unsere fünf Dachtypen kennen und wählen Sie Ihren Favoriten!

Die Flachen: Flachdach, Kubus-Dach, Pultdach und Stufendach

Klare Linien, moderne Optik, vergrößerte Nutzfläche: Flache Dachformen sind wie gemacht für Design-Gartenhäuser. Die durchgängige Dachfläche mit moderater Neigung verleiht Ihrem Gartenhaus eine trendige Kubus-Optik und warten nur darauf, von Ihnen genutzt zu werden. Wie wäre es beispielsweise mit Bepflanzung, Montage von Solaranlagen oder einem zusätzlichen Lagerplatz?

Flache Dächer

Flache Dächer sind wie gemacht für Trendsetter und Design-Gartenhäuser.

An diesen Standorten die richtige Wahl

Sowohl Regen als auch Schnee laufen von flachen Dächern kontrolliert ab, wodurch Sie die Gefahr abrutschender Schneemassen umgehen – das kann vor allem an höhergelegenen Standorten ein essentieller Vorteil sein.

Auch wenn Sie planen, Ihr Gartenhaus zwischen hohem Baumbestand zu errichten, ist ein flaches Dach die richtige Wahl. Denn anstatt Platz in der Höhe zu beanspruchen, fügt es sich ganz heimlich, still und leise zwischen das Gewächs.

Pultdach

Auch unter hohen Bäumen findet das Gartenhaus mit Pultdach Platz.

Dank des flexiblen Neigungswinkels lassen sich flache Dächer in zahlreichen Ausführungen realisieren. Wir unterscheiden zwischen vier Typen:

1. Das Flachdach

Bei einem Winkel von unter 10° ist die Neigung des Flachdachs fast unsichtbar – doch glücklicherweise nur dem Anschein nach. Denn trotz des kleinen Gefälles wird so das Ablaufen von Regenwasser sichergestellt. Damit Ihr Gartenhaus mit Flachdach seinen symmetrischen Look behält, kann dieses Gefälle auch hinter breiten Blenden versteckt werden, sodass das Dach optisch eben wirkt. Damit zeigt sich Ihr Gartenhaus perfekt symmetrisch und fügt sich besonders harmonisch in geradlinig angelegte Gärten ein.

Flachdach

Besticht durch schlichte Eleganz: Ihr Gartenhaus mit Flachdach.

Entscheiden Sie sich für ein Flachdach, so müssen Sie auch eine passende Dacheindeckung wählen. Wir empfehlen Ihnen hierfür EPDM-Folie oder KSK-Kaltklebebahnen. Mit einem solchen Finish erweitern Sie Ihr Gartenhaus um einen zweiten Stock, den Sie kreativ gestalten und nutzen können.

Dank der geringen Materialmenge, die bei der Fertigung benötigt wird, ist das Flachdach zudem die günstigste aller Dachvarianten.

Gartenhaus Flachdach

So viel freie Fläche schreit gerade zu nach einer kreativen Verwendung!

2. Das Kubus-Dach

Minimalistisch und modern – Das Kubus-Dach hat, wie auch das Flachdach, einen Winkel von unter 10°. Seinen Namen erhält es durch den Verzicht auf einen Dachüberstand, was das Gartenhaus wie einen Kubus erscheinen lässt. Nicht nur optisch ein Highlight, denn durch den fehlenden Dachüberstand hat das Kubus-Dach auch einen ganz praktischen Vorteil: Es benötigt noch weniger Materialmenge als das klassiche Flachdach.

Kubusdach

Das Kubus-Dach: minimalitsich und modern.

3. Das Pultdach

Auch das Pultdach verdankt nicht nur seinen Namen dem Rednerpult, sondern auch seine Optik. Mit dem Pultdach schenken Sie Ihrem Gartenhaus einen trendigen Designer-Look.

Pultdach

Geradlinig, stylisch, modern: Ein Gartenhaus mit Pultdach ist ein echter Blickfang in jedem Garten.

Bezeichnet ist seine durchgängige Dachfläche, die bis zu 30° gen Wetterseite geneigt ist. Zumindest für gewöhnlich: Denn bei einer Sonderanfertigung, wie wir sie Ihnen bieten, können Sie frei entscheiden, ob das Gefälle an der Länge oder der Breite ausgerichtet sein soll.

4. Das Stufendach

Nicht ganz flach, aber auch nicht wirklich spitz: Das Stufendach (auch Doppelpultdach genannt)  ist eine Kombination aus Satteldach und Pultdach. Es besteht aus zwei Pultdächern, die versetzt angeordnet  und unterschiedlich geneigt sind. Dadurch bleibt ein waagerechter Giebelstreifen frei, an dem ein Fenster platziert werden kann.

Stufendach

Sie sind der Meinung, doppelt hält besser? Dann erweitern Sie doch Ihr Pultdach zu einem Stufendach.

Durch die Anordnung der beiden Dächern lässt Ihnen das Stufendach viel Freiraum zum individuellen Gestalten – Proportionen, Neigungswinkel und Größe sowie Platzierung der Oberlichter können Sie indivuell auswählen.

Die Spitzen: Das Satteldach

Mit einer spitzen Dachform erklären Sie Ihr Gartenhaus zu einem gemütlichen Outdoor-Wohnzimmer und rüsten es gleichzeitig gegen Wetterausbrüche. Den Winkel, in dem die Dachflächen am höchsten Punkt beziehungsweise an der Kante zusammentreffen, können Sie individuell bestimmen, sodass Sie sich bei spitzen Dächern über großes Gestaltungspotential freuen dürfen.

Treiben Sie Ihre Gartenhausplanung auf die Spitze(n).

Treiben Sie Ihre Gartenhausplanung auf die Spitze(n).

Sie wollen Ihr Gartenhaus als Wohnraum nutzen? Mit dem Dachgiebel eines spitzen Daches vergrößern Sie Ihren Innenraum. Die neu gewonnene Fläche können Sie beispielsweise mit einer Deckenkonstruktion abtrennen und so einen Schlafraum kreieren, oder am höchsten Punkt eine Deckenlampe anbringen, die Ihr gesamtes Gartenhaus mit gemütlichem Strahlen erhellt.

Gemütlich und praktisch - unter dem Satteldach ist genügend Platz für einen Schlafboden.

Gemütlich und praktisch – unter dem Satteldach ist genügend Platz für einen Schlafboden.

An diesen Standorten die richtige Wahl

Besonders in Gebieten mit starken Regenfällen bewährt sich die Wahl eines spitzen Dachs, die am besten in einem möglichst steilen Winkel zusammentreffen. So werden die Wassermassen direkt in den Boden weitergeleitet, ohne die Außenwände Ihres Gartenhauses zu beschädigen.

Satteldach

Den Seitenwänden dieses Gartenhauses mit Satteldach kommt kein Regenschauer zu nahe.

5. Das Satteldach

Das Satteldach ist unser Allroundtalent unter allen Dachformen. Mit seiner klassischen Form erinnert es optisch an traditionelle Hütten und ist deshalb wie gemacht für Garten-Wohnhäuser. Beim Satteldach treffen zwei entgegengesetzte Flächen schräg auf der höchsten waagrechten Kante, der sogenannten Dachfirst, aufeinander.

Der Neigungswinkel bewegt sich häufig zwischen 30° und 60°. Doch bei Ihrer Sonderanfertigung muss dem nicht so sein: Sie können den Schrägwinkel individuell entsprechend Ihrer Bedürfnisse konfigurieren!

Beispiel Satteldach

Auf zum Campingurlaub in Ihr Gartenhaus mit Satteldach!

Auch über die Länge der Dachflächen entscheiden Sie. Wenn Sie diese beispielsweise über die Außenwände hinausragen lassen, haben Sie ohne weiteres Zutun eine überdachte Fläche und damit vielleicht sogar Ihre neue Terrasse, einen Holzlagerplatz oder einen wittterungsgeschützten Stauraum geschaffen.

Dach seitlich überstehend

Überstehende Dachflächen können optimal zur Lagerung genutzt werden.

Ob Flachdach, Kubus-Dach, Pultdach, Stufendach oder Satteldach – Das Dach hat entscheidenen Einfluss auf sowohl den Look als auch die Nutzungsmöglichkeiten Ihres Gartenhauses. Überlegen Sie sich daher vor der Planung genau, wie Sie sich Ihr Gartenhaus vorstellen und wofür Sie es verwenden möchten – dann treffen Sie garantiert die richtige Wahl!

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